Ein Fest der Begegnung

St. Georg feiert Schöpfung, Musik und Gemeinschaft!

Wenn der Duft von frisch gekochter Pasta auf hessische Spezialitäten trifft und dazu Klänge von echten Vinylplatten über den Kirchplatz wehen, dann feiert die Gemeinde St. Georg ihr Gemeindefest. In diesem Jahr war die Vorfreude besonders groß, markierte der Tag doch eine Premiere: Das erste gemeinsame Fest der Gemeinde St. Georg und der italienischen Gemeinde.

Den feierlichen Auftakt bildete der Gottesdienst zu Ehren des Namenspatrons St. Georg. Ein besonderer Höhepunkt war dabei die Würdigung langjähriger Stimmen: Unter der Leitung von Gregor Knop wurden verdiente Sängerinnen und Sänger der Singschule St. Georg für ihr langjähriges Engagement geehrt. Die musikalische Gestaltung unterstrich einmal mehr das hohe Niveau der kirchenmusikalischen Arbeit in der Gemeinde.

Passend zum Thema Gemeinschaft und Bewahrung wurde im Rahmen des Gottesdienstes zudem eine besondere Ausstellung eröffnet. Die Kinder der KiTa Albertus präsentierten ihre Kunstwerke zum Thema „Schöpfung“. Mit viel Fantasie und Farbe zeigten die jüngsten Gemeindemitglieder ihre Sicht auf die Welt – ein Anblick, der bei den Besuchern für viel Bewunderung sorgte.

Nach dem geistlichen Teil ging das Fest in den kulinarischen Genuss über. Das Konzept „Hessen trifft Italien“ ging voll auf: Während die italienische Gemeinde mit authentischer Pasta begeisterte, lockten die „Hessischen Tapas“  die Gäste an die Tische.

Für den süßen Abschluss sorgten die Eltern der KiTa Albertus und die KJG, die ein beeindruckendes Buffet aus gespendeten Kuchen und Torten auf die Beine gestellt hatten.

Dass ein Fest dieser Größe so reibungslos verläuft, ist keine Selbstverständlichkeit. Ein besonderer Dank galt am Ende des Tages den zahlreichen helfenden Händen. Besonders hervorzuheben ist die KJG, die nicht nur kulinarisch unterstützte, sondern überall dort anpackte, wo Hilfe gebraucht wurde.

Für die passende Untermalung sorgte ein DJ, der ganz klassisch Vinylplatten auflegte. Der warme Klang der Schallplatten schuf eine gemütliche und ausgelassene Atmosphäre, die zum Verweilen einlud.

Das Resümee der Verantwortlichen und der Gäste fiel durchweg positiv aus. Das Experiment, die beiden Gemeinden enger zusammenzubringen, ist mehr als geglückt. „Alles ist sehr gut angekommen“, hieß es aus dem Organisationsteam. Einer Neuauflage dieses lebendigen Festes im nächsten Jahr steht jedenfalls nichts im Wege.